Der passende Wein für die aktuelle Lage

Riesling passt immer – auch in unerwarteten Zeiten und im Ausnahmezustand…

Rieslingweine aus unseren besten Lagen, köstliche Fruchtaufstriche aus unserer Schlossküche, erlesene Trüffel gefüllt mit eigenem Vollradser Weinbrand oder Riesling Sekt, oder schöne Weinaccessoires – entdecken Sie unsere ganze Vielfalt!
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UNSERE TOP 3 BESTSELLER

Hier erfahren Sie die Wahrheit, welche unserer drei Rieslinge am liebsten getrunken werden. Das verändert sich natürlich mit der Jahreszeit und je nach dem, was auf dem Teller gerade Saison hat. Viele Kenner können nicht irren – vielleicht mögen Sie sich für Ihre Auswahl an den Bestsellern orientieren. Oder Sie greifen jetzt gezielt nach unseren anderen Weinen, um sich einen Geheimtipp zuzulegen.
Aus welchem Grund auch immer Sie an dieser Stelle neugierig sind, wohl bekomm’s!

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DER WEINJAHRGANG 2018

Der Jahrgang 2018 war durch vielerlei Extreme geprägt und wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Zu Beginn des Jahres war es noch feucht und eher zu kühl, sodass der Austrieb der Reben leicht verspätet begann. Doch durch rasant steigende Temperaturen holten die Reben dies schnell wieder auf und die Blüte startete 3 Wochen früher als üblich. Im weiteren Verlauf des Sommers gab es eine enorm lange Zeitspanne ohne Niederschläge, für die es keinen historischen Vergleich gibt. Dies bescherte uns auch den frühesten Weinlesestart der Vollradser Geschichte. Bereits am 5. September wurde mit der Lese der Trauben für die Sektgrundweine und für unseren Freeling Traubensecco begonnen. Der Wettergott meinte es auch während der 8-wöchigen Lese gut mit uns und verschonte den Rheingau vor Regenfällen. Es konnten durchweg kerngesunde Trauben in den Keller eingefahren werden. Das Mostgewicht lag schon zu Lesebeginn im Kabinett- und später dann im Spätlesebereich, die Aromenausprägung und -intensivierung war über die Lesedauer zunehmend und mit jedem Tag mehr schmeckbar.

Durch unsere neue Abbeermaschine mit angeschlossenem Beerensortierband konnten wir die wenigen eingetrockneten und von Botrytis geprägten Beeren  von Hand heraus sortieren, sodass auch geringe Mengen edelsüßer Weine wie Auslese, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese gewonnen werden konnten. Darüber hinaus war es mit dieser Methode auch möglich, die kleinen goldgelben Beeren herauszulesen, um damit beispielsweise eine ausgedehnte Kaltmazeration durchzuführen oder diese in unseren Holzfässern mit zu vergären.

Der Ertrag lag trotz der Trockenheit etwas über dem langjährigen Mittel, was sicherlich auf den hohen Anteil alter Reben mit tiefen Wurzeln zurückzuführen ist. Ein Großteil unserer Weinbergsanlagen ist über 30 Jahre alt und kann offensichtlich auch in regenarmen Jahren noch ausreichend Wasser in tieferen Bodenschichten erschließen. So zeigen auch die Weine eine Fülle rebsortentypischer Aromen bei gleichzeitig reifer Säure und guter Struktur – ein rundum spannender Jahrgang, der aufgrund des außergewöhnlichen Wetterverlaufs sicherlich in die Annalen der Weingeschichtsschreibung eingehen wird!

Jahrgangsbeschreibung als pdf >

 

DER WEINJAHRGANG 2019

Auch im Jahr 2019 purzelten die Wetterrekorde. Es war das zweite Jahr in Folge mit weit unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen und extrem hohen Temperaturen. Die Winterniederschläge waren viel zu gering, um das durch den heissen Sommer 2018 verursachte Defizit auszugleichen. Darüber hinaus war es von Jahresanfang deutlich zu warm. Deshalb erfolgte der Austrieb und Vegetationsbeginn der Reben gut 10 Tage früher als im Durchschnitt, schon Mitte April.  Einzig der Mai bescherte der Natur eine kurzfristige Abkühlung mit ungewohnt niedrigen Temperaturen (glücklicherweise blieben wir jedoch von Frostschäden verschont).

Von Juni bis September war es dann wieder durchgehend viel wärmer, als im langjährigen Durchschnitt – die Spitzentemperatur im Rheingau lag bei 41,3 Grad Celsius. Damit wurde flächendeckend der seit 1892 bestehende Temperaturrekord gleich an mehreren Tagen gebrochen. Gelegentliche Niederschläge waren naturgemäß sehr ungleich verteilt, auf den Vollradser Flächen fielen sie eher spärlich aus und reichten gerade, um den Boden oberflächlich anzufeuchten. Insgesamt war der Sommer geprägt von der Kombination hoher Temperaturen mit außergewöhnlich intensiver Sonneneinstrahlung und nur sehr wenig Niederschlagsmengen. Leider wurde ausgerechnet zu Beginn der Weinlese um den 23.9. das Wetter dann zunehmend unbeständig. Die Regenfälle während der Weinlese führten dann dazu, dass sich zunehmend Botrytisinfektionen ausbreiteten, die ab der 2. Oktoberwoche die Erträge nochmals zurückgehen ließen, andererseits aber auch die Selektion kleiner Mengen edelsüsser Weine ermöglichten.

Da die physiologische Reife der Trauben schon zu Beginn der Hauptlese als sehr gut bezeichnet werden konnte und zudem der Verlust weiterer Erntemenge vermieden werden sollte, erfolgte die Lese auf Vollrads recht zügig. Generell sind wir jedoch aus qualitativen Gründen immer eines derjenigen Weingüter, die die Lese der besonders wertvollen Weine recht spät durchführen, um eine hohe Aromenausbeute und eine reife und balancierte Säurestruktur zu erreichen. Die Hauptlese dieser Weine schlossen wir dann in der letzten Oktoberwoche ab.

Insgesamt brachte uns das Jahr 2019 eine Ernte mit qualitativ hochwertigem Lesegut, aber in der Menge ein um gut 25% geringeres Ergebnis als im langjährigen Durchschnitt.